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Drittes 2,4 GHz System von Graupner

Das hätte man sich bei Graupner sicher gerne erspart: Zur Messe Friedrichshafen hat man nun nach IFS und Weatronic das dritte 2,4 GHz System angekündigt. In einer leidenschaftslosen Präsentation hat Graupner das 2,4 GHz System mit dem lächerlich  aussehenden HoTT Logo als ultimatives 2,4 GHz System vorgestellt. IFS hat seine Reputation in kürzester Zeit verspielt und Weatronic ist sicher eine hochwertige aber nicht integrierte Lösung. Ohne fachliche Beratung wird nun ein Einsteiger sicher nicht mehr mit Graupner 2,4 GHz Produkte zu hrecht kommen.

Das angebotene 2,4 GHz Fernsteuerungs-System

Dass es sich bei HoTT mit Blick auf die Vorgängersysteme erst mal um ein Marketinggau handelt, sehe sicher nicht nur ich so. Als Graupnerpilot hat man es derzeit auf dem Modellflugzplatz nicht leicht dem Spott auszuweichen. Das System selbst macht allerdings zumindest der Beschreibung nach einen ordentlichen Eindruck. Telemetriefähigkeit, Reichweitewarnfunktion und USB-Schnittstelle zum Update sind vorhanden. Daneben gibt es ein umfangreiches Angebot an Sensoren, wie z.B. Drehzahlsensoren, Temperatursensoren, Vario oder GPS Modul. Programmierung und Auswertung geschieht über die Smart Box HoTT.

Die Preise für das HoTT System

Preislich liegen die Komponenten in einem ungewöhnlich attraktiven Bereich. Das ist sicher dem Umstand zu verdanken, dass Graupner sonst keine Möglichkeit hätte das System zu platzieren.

Ausblick auf die Zukunft von HoTT

Der Markt ist bereits seit über einem Jahr hart umkämpft und dennoch kann man auch jetzt noch Modellflugplätze finden, auf denen überwiegend 35 MHz eingesetzt wird. Es ist also noch nicht zu spät. Für Graupner wird die wichtigste Aufgabe nun sein, die Verunsicherung der letzten Jahre durch Vertrauen zu kompensieren.