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Graupner MX 10 Hott

Mit der MX 10 Hott bringt Graupner einen Einstiegssender für unter 100 EUR. Damit soll offensichtlich das Produktportfolio noch unten hin abgerundet werden. Der Sender hat weder Modellspeicher, noch Display und ist somit für den ernsthaften Einstieg in den Modellflug ganz klar fehl am Platz, da Fernsteuerungen mit diesem Funktionsumfang bereits für unter 50 EUR zu bekommen sind und diese wirklich nur für die ersten Flüge Sinn machen. Sobald man mehrere Modelle besitzt, ist eine Modellspeicher schon aus Sicherheitsgründen unausweichlich.

MX 12 als die bessere Alternative

Bedenkt man, dass die MX 12 bereits für 150 EUR zu kaufen ist, stellt sich für mich die Frage nach dem Sinn dieses Senders. Graupner hat es in den letzten Monaten mit den neuen Hott Produkten geschafft, die angekratzte  Reputation im 2,4 GHz Bereich wieder deutlich  aufzupolieren und so mancher Pilot hat bereits auf Hott gewechselt oder spielt noch mit dem Gedanken. Gerade die MX 12 ist deshalb derzeit der Einstiegssender schlechthin, da dieser sowohl günstig zu bekommen ist, als auch mehrere Jahre ausreichend sein kann. Des Weitern kann man später die MX 12 immer noch für unterwegs oder als Schülersender nutzen.

Fazit

Für mich ist unverständlich, wie man solch einen Sender auf den Markt bringen kann. In meinen Augen ist er nichts Halbes und nichts Ganzes. Während die MX 12 ein super Kauf ist, solle man sich das bei der MX 10 zweimal überlegen, nochmal 50 EUR drauf zu legen. 

Meine Vermutung ist, dass Grauper in Kürze den Preis für die MX 12 wieder auf 200 EUR erhöht, um die MX 10 dadurch attraktiver zu machen. Die MX 12 ist auch für 200 EUR noch ein guter Kauf. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre das die naheliegendste Entscheidung. Die Anzahl der Graupner Hott Kunden würde man dadurch aber bestimmt nicht erhöhen.