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Sender zur Jetpower

Zur Jetpower 2012 soll es endlich soweit sein. Weatronic will dort seinen ersten eigenen Sender vorstellen. Angekündigt hat Weatronic einen eigenen Sender ja bereits seit längerem. Noch 2009 hatte man sich mit Graupner zusammen auf der Jetpower vorgestellt. Das Thema Graupner und Weatronic ist inzwischen erledigt und Weatronic geht mit HoTT eigene Wege, was ja abzusehen war. 

Weatronic an einer MC 24 Sender
Weatronic an einer MC 24 Sender
Anbau eines Weatronic Moduls am Becker Sender
Anbau eines Weatronic Moduls am Becker Sender

Der Sendermarkt ist 2012 in Bewegung. Graupner, Multiplex, Spektru und Jeti haben entweder neue Sender verfügbar oder zumindest bereits Prototypen der Öffentlichkeit vorgestellt. Jetzt fehlt neben ACTEurope noch Weatronic. Wie der Geschäftsführer von Weatronic Alwin Müller bekannt gab, wird es vor der Messe keine oder zumindest nur sehr wenige Informationen zum neuen Weatronic Sender geben. 

Ausstattung des Weatronic Senders

Soviel sollte klar sein: Weatronic wird einen kompromisslosen Premium Made in Germany bringen und sollte damit die Profi TX von Multiplex in den Schatten stellen können. Zwei Sendeantennen statt eine und zwei Senderakkus statt einem sprechen eine deutliche Sprache. Es ist nicht abzusehen, dass Weatronic Kompromisse bei Qualität und Leistung macht. Jetzt haben bis auf ACTEurope alle Hersteller ihre Karten auf dem Tisch und Weatronic hat nur die Chance alles zu Toppen, was man bei den anderen Herstellern vermisst. Dazu zählt sicher auch ein farbiges Display, wie es bereits von Futaba bei den Luxus Sendern eingesetzt wird. 

Ursprünglich wurde ja auch noch von einem Mittelklassensender gesprochen. Ob hier ein Markt ist, bleibt vorerst fraglich. Im Segment um 1000 EUR sehe ich allerdings großes Potential. Den Graupner Sender kann man mit einem guten Design schlagen und den Multiplex-Sender mit redundanten Sendesystemen und Farbdisplay.

Bei aller Technik wird allerdings vor allem auch das Design eine entscheidende Rolle spielen, da dies ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Kaufentscheidung ist. Dies sieht man an der Diskussion um die Profi TX Klavierlackoptik oder die, nennen wir es mal, suboptimal gestaltete MC 20. Wie ein gefälliges Design aussieht, zeigt hier ganz klar Jeti mit dem neuen Pultsender.

Da die bestehenden Empfänger auch mit dem neuen Sender funktionieren werden, können alle Weatronic Piloten bis zur Auslieferung somit beruhigt weiter fliegen, um dann endlich vollständig und kompromisslos auf Weatronic Technik setzen zu können. 

Die Frage, ob man Weatronic braucht, muss jeder selbst beantworten. Dass Weatronic aufgrund der verwendeten Antennentechnologie die sicherste Verbindung bietet, steht außer Frage. Mehr zu den unterschiedlichen Antennenarten lesen Sie hier.