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35 MHz Empfänger

So schnell kann es gehen. Jahrzehnte lang hatte praktisch jedes Modellflugzeug einen 35 MHz Empfänger eingebaut. Dann ging es Schlag auf Schlag. Die Exklusivität von 35 MHz für Modellflugzeuge wurde aufgehoben. Die Gebühren für diese Frequenz vielen weg und 2,4 GHz Fernsteuerungen eroberten in Rekordtempo die Modellflugplätze. 

Preise für 35 MHz Empfänger

Der Preisverfall für 35 MHz Empfänger ist enorm. Während man die alten Sender ziemlich einfach mit einem 2,4 GHz Umrüstset für die Zukunft fit machen kann, ist das Umrüsten der 35 MHz Empfänger nicht möglich. Sie werden deshalb schon seit einiger Zeit mehr oder weniger erfolgreich in Modellbaubörsen zu Schleuderpreisen angeboten. Für unter 20 EUR kriegt man inzwischen einen guten Empfänger mit Quarz.

Vorteile von 2,4 GHz Empfänger

Die Vorteile von 2,4 GHz Empfänger liegen auf der Hand. Sie haben keine langen Antennen mehr. Kanal-Doppelbelegung gibt es nicht mehr. Quarze sind nicht mehr notewndig und bis auf Futabe können inzwischen die meisten Empfänger über einen Rückkanal auch Telemetriedaten zum Sender zurücksenden.

Quo Vadis 35 MHz?

Das Interessante an der Entwicklung ist, dass durch die vielen 2,4 GHz Systeme das 35 MHz Band sicherer wird und die Preise sinken. Perfekt könne man meinen, wenn der gemeine Modellbauer nicht immer das neueste System wollte. Genau deshalb boomt aber das Geschäft mit der 2,4 GHz Technik ungebrochen. Während ein par hartnäckige Modellauer und Vereine noch an 35 MHz festhalten, wird in ein paar Jahren kaum noch einer mit dieser Frequenz fliegen. Gerade Einsteiger konnten allerdings noch nie so günstig an eine 35 MHz Anlage kommen wie derzeit (Stand 2010).